Sie kennen bestimmt das Gefühl, dass Sie sich völlig ratlos fühlen, wenn Sie in der Mitte des Behandlungszimmers auf dem Zahnarztstuhl sitzen und alle um sie herum nur mit Fachbegriffen um sich schmeißen und Sie nichts verstehen.

Damit es Ihnen bald anders geht, erklären wir Ihnen die grundlegenden Begriffe der Zahnmedizin und der Zahntechnik.

Damit es zwischen Zahnarzt und Zahntechniker nicht zu Missverständnissen von rechts und links kommt sind unsere Zähne in einem festen Zahnschema erfasst mit eindeutigen Nummerierungen:

Die zwei verbreitesten Krankheiten in unserem Gebiss sind Karies und Paradontose.

 

Unter Karies versteht man Zahnfäule, welche durch mangelnde Mundhygiene, psychischen oder körperlichen Stress entsteht. Damit es zur Kariesentstehung kommen kann, müssen mehrere Faktoren zusammenwirken: Wirtsfaktor ( Zähne), Plaque (Zahnbelag), Bakterien, Nahrung (Zucker) und der Zeitraum, indem der Plaque auf den Zahn wirkt. Die Bakterien ernähren sich von Zucker und bilden Milchsäure, als Abfallprodukt, welche den Zahnschmerz entmineralisiert (angreift). Diese Entklalkung ist dann als weißer Fleck erkennbar. Durch Einlagerung von Farbpigmenten aus der Nahrung wird die Kariesstelle dunkel. Wird die Karies früh erkannt, solange es noch in der Schmelzschicht ist, so ist die Behandlung schmerzfrei. Ist die Karies jedoch schon ins Dentin vorgedrungen oder sogar bis zum Nerv, so entstehen die berühmten Zahnschmerzen.

 

Paradontose ist die Weiterentwicklung von Paradontitis (Zahnfleischentzündung). Paradontitis kann ebenfalls durch mangenlde Mundhygiene, psychischen oder körperlichen Stress entstehen. Sie können aber auch genetisch vorbelastet sein. Wenn man Paradontitis früh genug erkennt und effektiv gemeinsam mit ihrem Zahnarzt dagegen vorgeht, durch regelmäßige Zahnreinigungen, so kann man die Paradontose oft noch lange hinauszögern. Unternimmt man hingegen nichts, so ist die Folge von Paradontitis starker Zahnfleischrückgang. Die Entzündung gelangt immer tiefer in die Zahnfleischtaschen, welche immer größer/tiefer werden. Bis die Entzündung schließlich auf den Kieferknochen drückt, der sich dann aufgrund der Druckkräfte abbaut. Bis die Zähne nicht mehr im Knochen gefasst sind, keinen Halt mehr haben und ausfallen. Zum Glück ist die Zahnmedizin heutzutage aber schon so weit entwickelt, dass es Spezialisten auf dem Gebiet gibt, die Ihnen in fast jedem Stadium noch helfen können.

Stumpfaufbau/Stiftaufbau: Ist Ihr Zahn abgebrochen oder der Zahnstumpf zu klein, so fertigt der Zahnarzt einen Aufbau aus Kunststoff an, den der Zahntechniker dann in Metall umsetzt. Das ist notwendig, damit der Stumpf eine Mindestgröße bekommt, worauf der Zahnersatz anschließend halten kann.

 

Krone: Ist ein Zahn so stark defekt, dass man ihn nicht mehr durch eine Füllung aufbauen kann, wird er als Stumpf präpariert (beschliffen) und meistens wird dann eine Krone als Zahnersatz gewählt. Diese dient dazu, den Zahn, sowie die Kaufunktion wieder herzustellen. Desweiteren wird die Zahnreihe horizontal abzustützen, um Zahnverschiebungen zu verhindern. Die Krone dient außerdem noch dem Schutz des Stumpfes und des Parodontiums (Zahnfleisch). Der Zahnersatz wir fest zementiert.

 

Brücke: Ist die Situation so, dass man zwischen zwei Zähnen eine Lücke hat, so wird oft eine Brücke als Zahnersatz gewält (ist kostengünstiger als ein Implantat, was ebenfalls eine Lösung wäre). Dazu müssen die zwei Zähne, welche die Lücke umschließen zu Stümpfen beschliffen werden. Die zwei Zähne dienen dann als Brückenpfeiler und der zu ersetzende Zahn ist das Brückenglied. Eine Brücke dient der Wiederherstellung der Kaufunktion und der Ästhetik, sowie dem Schutz der Stümpfe und des Parodontiums. Der Zahnersatz wird fest zementiert.

 

Interimsprothese: Ist eine Teilprothese, die hergestellt wird um die Zeitspanne zu überbrücken bis der definitive Zahnersatz hergestellt werden kann, zum Beispiel nach Zahnextraktionen. Eine Intermisprothese kann einen, zwei oder alle Zähne ersetzen. Dient sie nur zum Ersetzen von wenigen Zähnen so hält sie durch einfach gebogene Klammern.

 

Modellgussprothese: Ist ein definitiver Zahnersatz und dient der Wiederherstellung der Kaufunktion und wird gewählt, wenn mehrere Zähne fehlen (wird von jeder Krankenkasse komplett übernommen). Die Basis ist aus Metall, die Zahnlücken werden mit Kunststoffzähnen ersetzt und mit rosa Kunststoff aufgefüllt. Durch gegossene Klammern an gewählten eigenen Zähnen, wird die Prothese zum Halten gebracht.

 

Teleskopprothese: Ist eine Teilprothese mit eingebauten Teleskopkronen (Zahnstümpfe mit einer parallel gefräßten Kappe aus zum Beispiel Metall). Die Teleskopkronen übernehmen dabei eine Stütz- und Haltefunktion der Prothese, wodurch die komplette Form der Prothese viel graziler gestaltet werden kann. Die Prothese dient der Wiederherstellung der Kaufunktion und der Ästhetik, sowie zum Schutz des Parodontiums.

 

Implantatgetragener Zahnersatz: Beim implantatgetragenen Zahnersatz kann es sich um Kronen, Brücken (einzementierter Zahnersatz) oder auch um Teleskopprothesen (herausnehmbarer Zahnersatz) handeln. Die Entscheidung welche Art von Zahersatz gewählt wird, ist abhängig von dem individuellen Fall.

 

Wenn Sie über ein hier erwähntes oder anderes Thema mehr wissen möchten, so kontaktieren Sie uns gerne und wir machen mit Ihnen ein Beratungstermin aus oder schicken Ihnen Informationsmaterial zu. (zum Kontakt)

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